Einleitung

Die Kosten für Werbemaßnahmen sind mittlerweile zu einer festen Berechnungsgröße bei der Kostenkalkulation geworden. Es verwundert daher nicht, dass sich neben Marketingabteilungen in größeren Firmen viele Media-Unternehmen mit der Konzeption, der Umsetzung und dem Einsatz von Werbemaßnahmen beschäftigen.

Ein Problem der Werbeindustrie ist offenkundig: Die Zielgruppe der Käufer wird mit einer Vielzahl von Werbemaßnahmen überschwemmt, so dass die potentiellen Käufer in vielen Situationen wenig gewillt oder manchmal auch kaum in der Lage sind, sich intensiv mit den Werbebotschaften auseinanderzusetzen. Diese Flut von Werbemaßnahmen geht darüber hinaus mit dem Problem einher, daß der Versuch der Überzeugung erkannt und die Werbung insgesamt für wenig glaubwürdig gehalten wird.

Das Ziel dieser „kleinen Einführung in die Werbepsychologie“ ist es, psychologische Erklärungsmodelle vorzustellen, die eine Antwort auf die Frage geben, warum und wie Werbemaßnahmen trotz dieser an sich widrigen Umstände häufig so erfolgreich sind. Bevor wir jedoch die psychologischen Mechanismen der Werbewirkung erläutern, werden hier zunächst einige Rahmeninformationen gegeben und einige Grundbegriffe erläutert.

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